— von Andreas Fritsch

Historische Wurzeln des altsprachlichen Unterrichts1

Der Unterricht in den Fächern Latein und Griechisch hat seine Wurzeln in der über 2500-jährigen Kulturgeschichte Europas. Das gilt – besonders im Vergleich zu den meisten anderen Schulfächern – auch für seine konkreten Inhalte. Der Philosoph KARL JASPERS fasste die Europa-Idee nach dem Kulturbruch des Nationalsozialismus mit den Worten zusammen: „Europa, das ist die Bibel und die Antike.“ (Jaspers 1947: 9). Die im Unterricht behandelte griechische Sprache und Literatur reichen bis ins 8. Jahrhundert vor Chr. zurück, aus dem die dem Homer zugeschriebenen Werke Ilias und Odyssee stammen. Die Werke des Platon und Aristoteles sind im 5. und 4. Jahrhundert entstanden; die im 1. Jahrhundert nach Chr. in griechischer Sprache abgefassten Schriften des Neuen Testaments bestimmen bis heute weltweit das geistige Fundament aller christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Die ältesten im Lateinunterricht behandelten Texte sind die Komödien von Plautus und Terenz, sie stammen aus dem 3. und 2. Jahrhundert vor Chr. Die in den letzten zwei Jahrtausenden immer wieder notwendig gewordenen Übersetzungen und Interpretationen all dieser Texte in den Sprachen der jeweiligen Gegenwart erfordern Kenntnisse und somit Unterricht in den Originalsprachen. Schon früh wurden griechische Texte ins Lateinische übersetzt. So hat z.B. Livius Andronicus im 3. Jahrhundert vor Chr. die Odyssee in lateinische Saturnier übertragen; seine „Odusia“ wurde bis in die augusteische Zeit als Schulbuch benutzt. Weitaus wirkungsvoller war jedoch die lateinische Fassung der Bibel, die Hieronymus ab 382 im Auftrag des Papstes Damasus I.  erstellte. Seine „Vulgata“ wurde nach mehr als tausend Jahren (1546) vom Konzil in Trient ausdrücklich als verbindlich erklärt. Zu Recht wurde gesagt, dass er dadurch „der gelesenste Schriftsteller der Erde“ geworden ist (Bickel 1961: 240).2 Die lateinische Fassung der Bibel war in vielen Ländern die Vorlage für die muttersprachlichen Übersetzungen und hat dadurch die Entwicklung der nationalen Literaturen Europas stark beeinflusst. Das erste gedruckte Buch in Europa war die Vulgata, die zwischen 1452 bis 1454 in der Werkstatt von Johannes Gutenberg in Mainz geschaffen wurde.


„Der heilige Hieronymus im Gehäus“, einer der berühmtesten Kupferstiche von Albrecht Dürer (1514). Das Bild ist voller Symbolik, Hieronymus wird als Gelehrter dargestellt. Der Löwe gehört stets zur Ikonographie des Hieronymus. In der Legenda aurea (Cap. 146) von Jacobus de Voragine (1228/30–1298) wird die Geschichte vom Löwen erzählt. Sie ist im Internet lateinisch und deutsch aufrufbar unter

https://www.uni-salzburg.at/fileadmin/oracle_file_imports/2013184.PDFimports/2013184.PDF. (Siehe auch unten Anm. 4.) 


Lateinschulen in vielen Teilen Europas

Die ersten Schulen im deutschen Sprachraum waren Lateinschulen der Klöster, an lateinischen Texten lernte man lesen und schreiben. Die lateinische Sprache überlebte den Untergang des weströmischen Reiches 476. Für Boethius und Venantius Fortunatus war sie noch Muttersprache. Dann setzt der Übergang in die romanischen Sprachen ein, gleichzeitig erfolgte aber die Verbreitung des Lateinischen in ganz Europa als Sprache der Kirche, der Wissenschaft und der internationalen Kommunikation, und zwar nicht nur als Schriftsprache, sondern auch im mündlichen Gebrauch. Es entwickelt sich das sog. Mittellatein, das sich sowohl an den überlieferten Texten als auch an den regionalen Sprachen orientierte und somit auch viele neue Wörter schuf. Diese einzigartige Entwicklung wurde vorzüglich dargestellt von dem Romanisten und Literaturwissenschaftler ERNST ROBERT CURTIUS (1948). Das Latein war somit vor allem in West- und Mitteleuropa Schul- und Wissenschaftssprache bis ins 17. Jahrhundert, teilweise auch im 18. und 19. Jahrhundert. Daher sind die Werke führender Köpfe dieser Epoche meist in lateinischer Sprache abgefasst, das gilt z.B. auch für Kopernikus, Spinoza, Leibniz, Comenius.3

Ausklammerung der mittellateinischen Literatur durch die Klassische Altertumswissenschaft

Zwar gab es bereits im Zeitalter der Renaissance und des Humanismus, insbesondere nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453, eine starke Zuwendung zu den griechischen Quellen, doch behielt das Lateinische als praktisches Kommunikationsmittel seine führende Stellung. Mit dem Neuhumanismus und der deutschen Klassik (Schiller, Goethe, W. v. Humboldt) rückte die griechische Literatur und Kultur stärker ins Blickfeld der geistig führenden Schichten. Man konzentrierte sich mehr und mehr auf das „klassische Altertum“ und kritiserte wie schon im (sog. zweiten) Humanismus (z.B. Petrarca, Erasmus) das Mittellateinische als eine verdorbene Sprache. Entsprechend wurde es an den Universitäten und Schulen vernachlässigt. Ins Zentrum der schulischen Lektüre rückten Cicero und Caesar als Prosaiker, Ovid und Vergil als Dichter. An ihnen sollte sich auch der Grammatikunterricht orientieren. Im Griechischunterricht konzentrierte man sich auf Xenophon, Homer und Platon. Der sog. Dritte Humanismus von WERNER JAEGER stellte im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts das Griechentum ins Zentrum des altsprachlichen Unterrichts, Jaegers Devise lautete: „Die Griechen als Erzieher!“ (Jaeger 1926: 5) Dennoch wurde der Lateinunterricht auch als Grundlage für den Griechischunterricht – allen anderen Vorschlägen zum Trotz – stets beibehalten. Denn das Lateinische war nicht nur einer geistigen Elite, sondern nicht zuletzt auch durch die Kirche viel breiteren Bevölkerungsschichten bekannt und vertraut. Auch die Reformatoren, die die Muttersprachen förderten, bedienten sich lange der lateinischen Sprache. 

Mit der wachsenden Kritik am altsprachlichen Unterricht überhaupt besannen sich die Altphilologen wieder stärker auf das gemeinsame europäische Erbe dieses Unterrichts. In den Schulreformen des 20. Jahrhunderts warf man dem humanistischen Gymnasium oft vor, es sei eine elitäre Standesschule der gehobenen Gesellschaftsschichten. Für die Mehrheit der Schüler böte der altsprachliche Unterricht nur überholte und somit lebensfremde und überflüssige, außerdem für die jeweilige Altersstufe auch ungeeignete, verfrühte und zu komplizierte Stoffe und behindere oder torpediere sogar die Schullaufbahn der Kinder durch vorzeitige undemokratische Selektion. Das richtete sich besonders gegen den grundständigen Lateinuntericht ab dem 5. Schuljahr. So waren die an Universitäten und Schulen für die Lehrerausbildung tätigen Altphilologen herausgefordert, den altsprachlichen Unterricht zu rechtfertigen und seine Bedeutung für das Leben in der modernen Gesellschaft im Einzelnen neu zu begründen. In diesem Zusammenhang hat der Deutsche  Altphilologenverband Bedeutendes geleistet. Hervorzuheben sind die Vorträge und Schriften von KARL BAYER (1920-2009), KLAUS WESTPHALEN (1931–2015), HEINRICH KREFELD (1922–2019) und last not least FRIEDRICH MAIER. 

Neubesinnung auf die gesamt-europäische Tradition

Der Konstanzer Latinist und Literaturwissenschaftler MANFRED FUHRMANN (1925-2005) erinnerte daran, dass nach FRIEDRICH AUGUST WOLF (1754–1824), dem Begründer der Klassischen Altertumswissenschaft, „die heidnische Antike der einzig legitime Gegenstand der von ihm konstituierten Altertumswissenschaft“ sei. Damit geriet aber die ganze zwischen Antike und Gegenwart vermittelnde Tradition mehr und mehr aus dem Blick von Wissenschaft und Schule, und die römische Welt von Plautus bis Tacitus wurde zu einem „Petrefakt, das wieder der Verflüssigung bedarf“ (Fuhrmann 1976: 72). Fuhrmanns Überzeugung hat sich weitgehend durchgesetzt, dass das Fach Latein in seiner heutigen Umwelt „nur dann eine sinnvolle Rolle zu spielen vermag, wenn es mit seiner Mittlerstellung  zwischen Griechenland und Europa Ernst macht; wenn es die Kompetenz voll ausnutzt, die sich aus der von ihm verwalteten Sprache ergibt; wenn es sich – jedenfalls im Prinzip – aller in lateinischer Sprache verfasster Texte annimmt; wenn es die Tradition der christlichen Ära, die Spätantike, das Mittelalter und die frühe Neuzeit, in seinen Horizont einbezieht.“ (Fuhrmann 1976: 73)

Hierfür prägte Fuhrmann das treffende Schlagwort „Latein als Schlüsselfach der europäischen Tradition“ (Fuhrmann 1976: 68-82). Daraus ergibt sich, dass Latein in Zukunft nicht mehr nur „als Zugang zum antiken Rom“, sondern „als Zugang zu einem wesentlichen Teil der europäischen Tradition“ zu begründen ist (a.a.O. 73). Konkrete Beispiele stellte Fuhrmann in verschiedenen Veröffentlichungen vor.

Europa als Thema des Lateinunterrichts

Den Europa-Bezug des altsprachlichen Unterrichts hat FRIEDRICH MAIER intensiv vertreten und auch in Schul-Textausgaben konkretisiert. Caesar könne als „Baumeister Europas“ verstanden werden, ohne dass „das Bedenkliche“ an seinem Vorgehen „ausgeblendet“ werden müsse (Maier 1985: 38). Viele der von Ovid gestalteten Episoden „haben in die europäische Kultur- und Geistesgeschichte hineingewirkt“ (ib. 166). Im antiken Mythos werde „gewissermaßen das kollektive Bewusstsein des abendländisch-europäischen Menschen fassbar“ (ib. 167). An bestimmten Texten lasse sich zeigen, dass in Rom eine „Herrschaftsideologie“ begründet wurde, „die fast eineinhalb Jahrtausende die Geschichte Europas bestimmte. Sie hat zu allen Zeiten Anerkennung, aber auch Kritik gefunden“ (ib. 231). Maier betonte die Wichtigkeit der Einbeziehung von Rezeptionsdokumenten in den Lateinunterricht und stellt eine Fülle von Möglichkeiten hierzu vor. „Die Rezeption der Antike, in welcher Form auch immer“, gewinne „im Kulturraum Europas und darüber hinaus zunehmend an Bedeutung“ (ib. 267). Durch diese Bestrebungen kam es zu einer ganz erheblichen Schwerpunktverlagerung in den Lehrplänen. Ging es in den früheren Lehrplänen noch ausschließlich oder hauptsächlich um eine „Begegnung mit dem Römertum“(Rahmenpläne A V 11, Berlin 1968), indem „Werke römischer Schriftsteller im Original gelesen“ werden sollten, so wurde nunmehr (z.B. im „Rahmenlehrplan für Latein in der Sekundarstufe I“, Berlin 2006: 9) ausdrücklich betont, dass das Lateinische einen eigenen Zugang zur Vergangenheit der griechisch-römischen Antike „und den folgenden Epochen“ eröffnet: „Das Fach spannt durch die Berücksichtigung lateinischer Literatur aus Altertum, Mittelalter und Neuzeit eine Brücke zwischen Antike und Moderne und trägt so entscheidend dazu bei, einerseits ein Bewusstsein europäischer Identität, andererseits einen vorurteilsfreien Umgang mit fremden Kulturkreisen zu schaffen.“ 

PETER GOCHT (1932–2009), Oberschulrat am damaligen Wissenschaftlichen Landesprüfungsamt in Berlin (West), zuständig für die Staatsexamina im Fach Latein, hob auf einer Tagung im Oktober 1987 über die Ausbildung der Lateinlehrer in Berlin „eine sehr einschneidende Veränderung“ der Prüfungsordnung hervor: Demnach konnte ein Student bereits seit 1982 „zumindest 50%  seiner Prüfung mit nachantikem Latein bestreiten. Das bedeutet also mit einem Latein, das bis in das Jahr 1987 reicht. Diese sehr gravierende Veränderung hat bis heute allerdings“, so stellte Gocht damals fest, „wenig erkennbare Konsequenzen gehabt.“ Aus dem, was Gocht des Weiteren ausführte, sei aber „klar, dass ein Studium auf diesem unerhört erweiterten Feld einen ganz anderen Charakter haben muss als das ganzheitliche Studium, das auf die römische Literatur bezogen ist.“ (Gocht: 37)4

Name und Begriff Europas

Der altsprachliche Unterricht ist auch der geeignete Ort, in dem Herkunft und Geschichte des Namens „Europa“ erörtert werden können. Auch außerhalb der Altertumswissenschaft ist der Mythos von der Königstochter Europa allgemein bekannt, die von Zeus in der Gestalt eines Stieres aus Phönizien nach Kreta entführt wurde (bei Ovid, met. 2,833–875; 3,1–2; 6,103–107). Diese Szene wurde schon in der Antike auf Vasenbildern, Wandgemälden und Münzen dargestellt und ist auch heute in den Medien, besonders in Karikatur und Satire präsent. Sie hat vor allem in der Geschichte der europäischen Malerei ihren Platz (z.B. Tizian, Rembrandt, Tiepolo). Die Etymologie des Namens ist umstritten. Vielleicht kommt er vom semitischen Wort ereb (Dunkel, Abend); auch das griechische ἔρεβος bezeichnet das Dunkel oder die Unterwelt. Demnach würde der Name ursprünglich „Land der untergehenden Sonne“ bedeuten, d.h. „Abendland“. 

THEODOR HEUSS, der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, sagte 1950 in einer Rede bei einer Schuleinweihungsfeier: „Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen.“  (Heuss 1956: 32) Der Name der mythischen Frauengestalt findet sich schon bei Hesiod (theog. 357) und Herodot (1,2 und öfter), als Name für ein Gebiet bei Herodot sehr oft, aber noch ohne exakte Begrenzung auf den heute so genannten Erdteil. Man kann allerdings feststellen, dass die Antike noch „ohne einen Europagedanken ausgekommen ist: Die Welt der Griechen und Römer war mediterran“ (Fuhrmann 1995: 40). Der politische Begriff von Europa setzt sich erst viel später durch: nach dem Sieg über die Araber bei Poitier im Jahr 732, nach Karl dem Großen, Otto I., Friedrich II. dem Staufer. Erst nach dem Fall Konstantinopels (1453) appellierte Enea Silvio Piccolomini (der spätere Papst Pius II.) an ganz Europa, indem er zur Abwehr der Türken aufrief. Europa war für ihn „eine Vielheit und eine Einheit zugleich“ (Fuhrmann 1995: 41), eine Formel, die übrigens dem heutigen lateinischen Motto der Europäischen Union entspricht: In varietate concordia. 

Gegenwartsbezüge

Der altsprachliche Unterricht bietet in Bezug auf Europa zahlreiche Gegenwartsbezüge. Es beginnt schon im lateinischen Anfangsunterricht aller Lehrgangsformen, dass auf die Geschichte der lateinischen und der griechischen Schrift hingewiesen wird. „Das Lateinische ist in vieler Hinsicht die erfolgreichste und produktivste Kultursprache der Welt. Die Geschichte des Lateinischen und der lateinischen Schriftkultur bietet einige Superlative“, die der Sprachwissenschaftler Haarmann ausführlich darstellt (HARALD HAARMANN 2001: 239–245). Im Unterricht wird die Verwandtschaft mit den romanischen Sprachen und mit der englischen Sprache an zahlreichen konkreten Beispielen thematisiert. Viele Fremd- und Fachwörter im Deutschen und in anderen Sprachen sind dem lateinischen und griechischen Wortschatz entnommen. So wird ein Gefühl für die Verwandtschaft der europäischen Kulturen angebahnt. Nicht nur in Europa, auch in ‘Lateinamerika’ werden Spanisch und Portugiesisch gesprochen. Wenn die neulateinische Literatur in den Unterricht einbezogen wird, kann das den Schülern einen konkreten und bleibenden Eindruck von der historisch begründeten Zusammengehörigkeit der europäischen Völker und Kulturen vermitteln. Schon das Lesebuch von ALFONS FITZEK (1968) bot z.B. Textabschnitte aus der Querela pacis von Erasmus von Rotterdam, aus der Utopia von Thomas Morus, aus der Didactica magna des Comenius und weitere für den Unterricht ausgewählte Textstellen von Pietro Bembo, Luther, Andreas Vesalius, William Harvey, Hugo Grotius, Descartes, Spinoza und Leibniz. 

Literatur

  • Bayer, Karl (Hrsg.). (1973). Lernziele und Fachleistungen. Ein empirischer Ansatz zum Latein-Curriculum. Hrsg. im Auftrag des Deutshen Altphilologenverbandes. Stuttgart: Klett. 
  • Bickel, Ernst (1961). Geschichte der römischen Literatur. 2., durchges. Aufl. Heidelberg: Carl Winter Universitätsverlag.
  • Curtius, Ernst Robert (1948). Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter. Bern und München: A. Francke (8. Aufl. 1973).
  • Fitzek, Alfons (1968). Geistige Grundlagen Europas. Lateinisches Lesebuch für die Oberstufe (und Kommentar). Frankfurt am Main u.a.: Diesterweg.
  • Fuhrmann, Manfred/Klowski, Joachim (1975): „Texte für die Übergangslektüre. 'Ohrfeigen gegen Barzahlung' und viele andere Geschichten“. In: Der altsprachliche Unterricht 18, 5, Beilage. 
  • Fuhrmann, Manfred (1976). Alte Sprachen in der Krise? Analysen und Programme. Stuttgart: Klett.
  • Fuhrmann, Manfred (1995). „Eurogenese – Herodot kommt bis Brüssel“. In: Ders., Europas fremd gewordene Fundamente. Aktuelles zu Themen aus der Antike. Zürich: Artemis & Winkler, 40–42.
  • Fuhrmann, Manfred (2001). Latein und Europa. Geschichte des gelehrten Unterrichts in Duetschand von Karl dem Großen bis Wilhelm II. Köln: Dumont 2001.
  • Gocht, Peter (1988): „Die Ausbildung des Lateinlehrers aus der Sicht des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes“. In: Fritsch, Andreas (Hg.): Die Ausbildung des Lateinlehrers in Berlin (Bestandsaufnahme und Anregung) – Dokumentation des Studientages am 29. Oktober 1987. In Latein und Griechisch in Berlin 32, 2/1988, S. 35–38. (Die gesamte Dokumentation der Tagung ist kurz danach auch als Broschüre im Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt am Main, erschienen.)
  • Haarmann, Harald (2001). Kleines Lexikon der Sprachen. Von Albanisch bis Zulu. München: C.H. Beck: 239–245.
  • Heuss, Theodor (1956). Reden an die Jugend. Tübingen 1956. Rede während einer Schuleinweihungsfeier in Heilbronn 1950. Die Schule heißt danach Theodor-Heuss-Gymnasium.
  • Jaeger, Werner (1926). „Antike und Humanismus“. In: Morgenstern, Otto (Hrsg.): Das Gymnasium. Leipzig: Quelle & Meyer.
  • Jaspers, Karl (1947). Vom europäischen Geist. Vortrag gehalten bei den Rencontres Internationales de Genève, September 1946. München: Piper. (Ebenfalls in ders. Rechenschaft und Ausblick. Reden und Aufsätze, München 1958).
  • Krefeld, Heinrich: „Bildungsziele und die Didaktik des Lateinunterrichts. Ein Rückblick auf die Zeit von 1959 bis 2009“. In: Forum Classicum 52, 3/2009, 186–191.
  • Leonhard, Jürgen (2009). Latein. Geschichte einer Weltsprache. München: C.H. Beck.
  • Maier, Friedrich (1985). Lateinunterricht zwischen Tradition und Fortschritt, Band 3. Zur Praxis des lateinischen Lektüreunterrichts. Bamberg: Buchner.
  • Rahmenlehrplan für Latein in der Sekundarstufe I. (2006) Berlin.
  • Stroh, Wilfried (2007): Latein ist tot, es lebe Latein! Kleine Geschichte einer großen Sprache. Berlin: List.
  • Vossen, Carl (1992). Mutter Latein und ihre Töchter. Europas Sprachen und ihre Herkunft. 13. Aufl. Düsseldorf: Stern-Verlag Janssen & Co.
  • Westphalen, Klaus (1973). „Lateinunterricht und Curriculumforschung“. In: Bayer, Karl (s.o.), 7–17.
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